Bewerbungstraining

Do´s and Don‘ts im Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch ist eine sehr anstrengende Erfahrung für uns alle und macht viele von uns sehr nervös. Diese Nervosität spielt oft eine sehr negative Rolle und wir machen manche Gestik und Mimik oder sagen etwas, was nicht gemacht oder gesagt werden sollte. Deswegen schreibe ich heute über ein paar Do´s & Don’ts, damit man sich gut für ein Vorstellungsgespräch vorbereiten kann.

Die Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch fängt mit der Kleidung an. Man sollte wissen, für welchen Beruf man sich beworben hat und wie man sich dafür im Vorstellungsgespräch kleiden muss. Man kann das im Internet recherchieren oder beim Betrieb nachfragen.

Man sollte auch darauf achten, dass man am Tag des Vorstellungsgesprächs beim Betrieb pünktlich erscheint.

Wenn das Gespräch anfängt, sollte man darauf achten, wie man die Personalchefs begrüßt. Eine formale Begrüßung ist wichtig. Daher sollte man schauen, ob die andere Person ihre Hand gibt oder nicht. Obwohl man in dieser Zeit nervös ist,  sollte man versuchen mutig zu sein und seine Nervosität zu unterdrücken.

Während des Gesprächs ist es wichtig mit dem richtigen Tempo zu sprechen. Nicht zu schnell und auch nicht zu langsam. Aber man kann zwischen zwei Sätzen Pausen machen und kurz überlegen, was man als nächstes sagen möchte.

Die Gesten bzw. die Körpersprache im Gespräch sind auch sehr wichtig. Es ist immer darauf zu achten, wie man sitzt, welche Körperhaltung man einnimmt, wie man spricht und wie man seine Hände benutzt. Die Hände sollen z.B. nicht in den Hosentaschen oder vor dem Körper verschränkt sein, sondern auf dem Tisch liegen. Genauso sollte man immer aufrecht sitzen und nicht auf dem Tisch oder Stuhl „liegen“. Wenn mehrere Leute anwesend sind, sollte man alle Leute anschauen und nicht nur mit einer Person reden.

Am Ende ist es wichtig, dass man einen guten ersten Eindruck hinterlässt. Das spielt eine große Rolle, wer die Stelle bekommt und wenn die Entscheidung am Ende schwer zu treffen ist, sind diese Kleinigkeiten entscheidend.

AbsoluteDon´ts“ bei der Körperhaltung

Die Hände sollten während dem Gespräch nicht vor dem Körper verschränkt werden.

Die Hände sollten nicht in die Hosentaschen gesteckt werden.Eine Jogginghose ist im Vorstellungsgespräch unangebracht.

Die Hände sollten auch im Sitzen nicht in die Jacken- oder Pullovertaschen gesteckt werden. Auch die Kaputze hat während dem Gespräch auf dem Kopf nichts zu suchen.

Man sollte im Gespräch nicht auf dem Stuhl „hängen“ und einen unmotivierten Gesichtsausdruck vermeiden. Im Gespräch sollte keine Mütze (und natürlich Jogginghose) getragen werden.

Findet das Vorstellungsgespräch am Tisch statt, sollten die Ellenbogen nicht auf der Tischkante abgestützt werden.

Man sollte im Gespräch nicht seitlich/schief auf dem Stuhl sitzen und die Arme über die Lehne baumeln lassen.

Verfasser: Irfan Ahmed und Sarah Schütz

Fotos: Sarah Schütz (Abgebildet sind: Irfan Ahmed, Burhan Mahmood, Mahmod Abdi, Sarah Schütz)

Finanzen

„Haben wir gewonnen? Echt jetzt?“ Jugendprojekt „Start-Up in den Beruf“ gewinnt Preisgeld

Die Mitarbeitenden des Jugendprojekts „Start-Up in den Beruf!“ trauen ihren Ohren bei der feierlichen Videopreisverleihung nicht. Das Bildungswerk hat den Zuschlag der Wirtschaftswerkstatt, einer Bildungsinitiative der SCHUFA, für die finanzielle Förderung von Finanzprojekten bekommen.

Im Rahmen der deutschlandweiten Initiative „3 für mehr Finanzbildung“ fördert die SCHUFA vielfältige Projekte, die jungen Menschen den Umgang mit Finanzen nahe bringen. Mit dem Programm W² Lokal werden 30 lokale soziale Organisationen oder Initiativen darin unterstützt, eigene Projekte zur Finanzbildung umzusetzen. Gefördert wird das Projekt „Start-Up in den Beruf!“, das junge Erwachsene bei der Berufsorientierung unterstützt, mit insgesamt 2500 Euro Gesamtförderung. „Eine Menge Geld für ein soziales Jugendprojekt wie uns,“ staunt Jarmila Rentel, die Teil des Teams von „Start-Up in den Beruf!“ ist. „Damit können wir spannende Projekte gestalten!“ freut sich die pädagogische Mitarbeiterin Valeska Hermann. Neben den Fördermitteln findet ein Online-Coaching für die Mitarbeitenden durch die SCHUFA statt.

start up content

Das Projekt „Start-Up in den Beruf!“ des Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft (BWHW) in Groß-Gerau hat sich mit dem Vorhaben eines Finanz-„Führerscheins“ sowie der Idee von Interviews mit Fachleuten in der Finanzmetropole Frankfurt beworben. Der Finanz-„Führerschein“ soll die jungen Erwachsenen fit für ihre finanzielle Zukunft machen. Orientiert wird sich dabei an den Bereichen des Spiels W² Finanz-ABC der SCHUFA, die für jungen Menschen besonders wichtig sind: Wohnung, Handy, Arbeit und Konto. Der Führerschein wird aktuell in einer Kooperation mit Studierenden des Informatik-Studiengangs der Hochschule Darmstadt als App entwickelt. Mit dem Preisgeld ist außerdem die Anschaffung einer Videokamera, eines Mikrofons und Software zum Schneiden von Filmmaterial geplant. Mit dieser digitalen Grundausstattung gibt es vielfältige Möglichkeiten eigene Interviews zu führen und kleine Erklärvideos für das Internet zu produzieren. Damit können die Projektteilnehmenden das etwas trockene Thema „Finanzen“ mit eigenem Leben füllen und gleichzeitig anderen Jugendlichen auf spannende Weise nahebringen.

Gerade junge Menschen, die kurz vor der Ausbildung stehen, sind oft unsicher bei ihren ersten Schritten in ein eigenständiges Leben. Viele denken über eine Selbständigkeit nach, wollen ihren PKW-Führerschein machen oder sind in ihre erste eigene Wohnung gezogen. Es fehlt ihnen aber dazu oft das finanzielle Grundwissen. „Das Thema Finanzen wird von unseren Teilnehmenden immer wieder stark nachgefragt. Deshalb freuen wir uns sehr über die Förderung“ berichtet Sarah Schütz, die Projektverantwortliche.

Verfasserin: Valeska Hermann

Aktivitäten, Allgemein

Teambuilding: Es schneit, es schneit…kommt alle aus dem Haus

Das morgendliche Schneegestöber hat das Projekt „Start Up in den Beruf“ in Groß-Gerau zu einer spontanen Teambuilding Aktion inspiriert: Schneemannbauen auf dem BWHW-Gelände. Dabei tat die Masken- und Abstandspflicht dem Spaß keinerlei Abbruch. „Mein zweiter Schneemann im Leben!“ lacht Herr Ahmed, der erst vor wenigen Jahren aus Pakistan nach Deutschland gekommen ist. Mit vollem Körpereinsatz trotz teilweise fehlender Handschuhe wurden die Kugeln von allen Beteiligten begeistert gerollt. Selbst der Schneemann bekam am Ende noch eine Maske verpasst. Auch ein Schneekind wurde gebaut. Zwischendrin entbrannte eine kleine Schneeballschlacht, bei der der Mindestabstand sich von ganz allein vergrößerte. Zur Belohnung für ihr Engagement in der Kälte konnten sich alle Schneekünstler die Hände an einem heißen Kakao aufwärmen. Im Anschluss an diese gemeinschaftliche Aktion war die Motivation direkt viel größer. Alle kehrten zufrieden an ihre Computer zurück und arbeiteten im Warmen an ihren Bewerbungen als Auszubildende weiter.

Verfasserin: Valeska Hermann