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Praxis: Im Alltag fitter werden mit Sportprogramm

Viele Ausbildungsberufe erfordern eine gewisse Grundfitness, die so manchem fehlt. Viele junge Erwachsene haben zwar früher als Kind möglicherweise ein sportliches Hobby ausgeübt, sind aber jetzt schon länger nicht mehr in einem Verein und machen auch sonst selten Sport.

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Allein acht Stunden am Stück zu stehen oder in Bewegung zu bleiben, fordert eine grundsätzliche körperliche Fitness und eine ganze Arbeitswoche kann sehr schwer fallen, wenn man davor länger nur zu Hause gesessen hat. Sei es nun als zukünftige Friseur*in, als Verkäufer*in, in der Gastronomie oder im Bereich Lager/Logistik: die meisten Ausbildungsberufe sind auch körperlich herausfordernd für die Berufsanfänger*innen. Mit körperlicher Aktivität verbessert man zu dem die eigene Laune, kommt morgens besser aus dem Bett und kann sich insgesamt zu mehr Action im Alltag motivieren.

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Aus diesem Grund bauen wir nun wöchentlich Fitness auf dem nahegelegenen Sportplatz ein. Dazu zählt eine kurze Sporteinheit Laufen/Walken kombiniert mit Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht an der Parkbank. Alles sportliche Übungen, die man ohne Hilfsmittel auch außerhalb des Projekts problemlos in den eigenen Alltag einbauen kann.

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Außerdem werden je nach Interessenlage der Teilnehmer*innen Freizeitaktivitäten wie zum Beispiel Yoga, Fußball, Ultimate Frisbee, Basketball, Federball/Badminton oder auch gesellige Freizeitspiele wie KUBB (Wikingerschach) ausprobiert. Zusätzlich werden verschiedene kostenlose Fitness-Apps vorgestellt und in der Praxis erprobt. Das soll Lust machen, sich vielleicht (wieder) in einem Verein anzumelden oder einfach auch mal mit Freund*innen aktiv zu werden.

Verfasserin: Valeska Hermann

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Praxis: Nudeln selbst machen statt aus der Verpackung!

Nudeln sind bei nahezu jedem sehr beliebt, aber die wenigsten stellen ihre Nudeln selbst her. Klar- nicht immer hat man die Zeit und die Muße dafür! Aber wenn man etwas freie Zeit zur Verfügung hat, ist das Kneten und Drehen des Nudelteigs eine unterhaltsame Aktivität. Außerdem schmecken selbst gemacht Nudeln noch viel besser! Die Teilnehmenden des Projekts Start-Up haben das mal ausprobiert.

Alles, was man für den Nudelteig braucht, ist ein spezielles Pasta- und Spätzle-Mehl, Salz, Wasser und (wenn man Eiernudeln machen möchte) Eier. Den Teig zu kneten bis er glatt ist, stellt den wohl anstrengendsten Part der Nudelherstellung dar. Hierfür braucht es viel Muskelkraft und Ausdauer, da der Teig anfangs sehr trocken und bröselig ist. Ist das erstmal geschafft, kommt die Nudelmaschine zum Einsatz: Hier wird der Teig portionsweise in mehreren Touren zu immer dünneren „Teiglappen“ gedreht. Hat der Teig die gewünschte Dicke erreicht, wird er durch den entsprechenden Aufsatz der Nudelmaschine in Streifen (Bandnudeln) oder Fäden (Spaghetti) zerteilt. Die Nudeln werden aufgefangen, zu Nudelnestern gedreht und mit Mehl bestäubt, sodass sie nicht verkleben, bevor sie im Topf landen.

In drei bis fünf Minuten sind die Nudeln im kochenden Wasser dann auch schon fertig gegart. Die Teilnehmenden des Projekts Start-Up haben sich als Beilage für eine Zucchini- Champignon-Rahmsoße entschieden. Diese passt perfekt zu den frischen Nudeln!

Verfasserin: Sarah Schütz

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Ausbildung zum Berufskraftfahrer- ein kurzer Input

Die Ausbildung als Berufskraftfahrer, vor allem als Fernfahrer, ist hart. Sehr hart. Das kann dadurch erklärt werden, dass man in diesem Berufszweig sein Privatleben aufs Spiel setzt. Konkret heißt das, dass man sehr wenig Zeit zuhause bei der Familie verbringt und häufig in der Fahrerkabine im eigenen LKW wohnt. Man fährt über Stunden sehr lange Strecken, weshalb man viel sitzt und wenig Bewegung hat. Auf der anderen Seite sieht man jedoch viel von der Welt und hat außerdem jede Menge Zeit für Hörbücher, Podcasts etc. Für Menschen, die gerne lange Strecken mit dem Auto fahren, ist der Beruf perfekt. Für jeden, der sich für diesen Berufszweig entscheidet: Du solltest dir im Vorhinein darüber Gedanken machen und die Vor- und Nachteile abwägen, bevor du dich dafür entscheidest.

Man benötigt für die Ausbildung mindestens einen Hauptschulabschluss. Kommen wir nun zu der Ausbildung des Berufskraftfahrers: Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer/-in dauert in der Regel drei Jahre. Sie findet, wie bei jeder dualen Ausbildung, logischerweise in der Berufsschule und auch im Ausbildungsbetrieb/in Form einer praktischen Ausübung statt.

Kommen wir abschließend zum besonders interessanten Teil: Das Gehalt. Im ersten Lehrjahr verdient man lediglich an die 550€. Im zweiten Lehrjahr hingegen schon um die 649€. Und im letzten: 743€. Das durchschnittliche Gehalt der Berufskraftfahrer liegt bei 1.800- 2.000 € Brutto.

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Verfasser: Dennis Deuerlein

Quelle:          https://www.ausbildung.de/berufe/berufskraftfahrer/

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Finanz App online

Im Google Playstore ist ab sofort unsere selbst entwickelte Quiz-App rund um das Thema Finanzen online!! Die Nutzer*innen können sich spielerisch in grundlegenden Kategorien, vom eigenen Konto bis hin zum Kredit, Wissen aneignen oder bereits bestehende Kenntnisse vertiefen. Dabei fällt die Auseinandersetzung mit dem „nervigen“ Thema Finanzen nicht mehr ganz so schwer.

Um unsere App veröffentlichen zu können, waren verschiedene Arbeitsschritte erforderlich. Nicht nur die Fragen und Antworten wurden von den Teilnehmenden des Projekts Start-Up entwickelt. Auch sämtliche Entscheidungen über Funktionen und Aussehen der App sowie das Entwerfen eines „App-Icons“ mussten umgesetzt werden.

Bereits beim Entwickeln der Fragen und Antworten merkten die Teilnehmer*innen, dass das gar nicht so einfach ist: Kniffelige Fragen verständlich zu formulieren und hierbei passende Antwortmöglichkeiten zu finden, welche nicht zu schwer aber auch nicht zu einfach sind – das stellt eine echte Herausforderung dar! Auch beim Design des App-Icons war Kreativität gefragt, schließlich ist das Icon das Aushängeschild der App.

Um die Quiz-Fragen anschaulicher und optisch ansprechend zu gestalten, erstellten die Teilnehmenden des Projekts darüber hinaus passende Bilder zu den jeweiligen Kategorien. Zu diesem Zweck wurden mit handwerklichem Geschick kleine Knetfiguren geformt und passende Materialien gesucht, welche entsprechend in Szene gesetzt werden konnten. Diese wurden anschließend mit der durch das SCHUFA- Preisgeld (WirtschaftsWerkstatt) erworbenen Kamera abfotografiert.

Das Programmieren der App wurde schließlich in Zusammenarbeit mit Studierenden des Fachbereichs Informatik der Hochschule Darmstadt umgesetzt. Das Resultat kann sich sehen lassen!

Verfasser: Projekt Start-Up

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„Mini Clean Up“

Die Themenwoche „Natur“ nutzen wir, um ein „mini Clean Up“ in der nahen Umgebung des Bildungswerkes Groß-Gerau zu machen. Innerhalb kürzester Zeit haben wir eine volle Tüte mit Müll, den wir überall auf unserem Weg finden konnten. Ein Teilnehmer kann seinen Ärger darüber nicht zurückhalten: „Ich finde es schade, dass so viele Leute Ihren teils echt nicht umweltfreundlichen Müll in den Parks einfach liegen lassen, obwohl zwei Meter daneben ein Mülleimer ist.“ (Dennis Deuerlein)

Um den Fokus auch auf die Schönheit der Natur zu richten, werden gleichzeitig Naturmaterialien wie Äste, Blätter oder Steine, die bereits am Boden liegen, gesammelt. Im Anschluss wird das Gesammelte zu Bildern auf den Boden gelegt. Die Kunstwerke zeigen deutlich, was wir von Müll in der Umwelt halten 😦 und, dass wir die Natur schätzen 🙂 .

Den Teilnehmer*innen ist durch die Aktion bewusst geworden, wie viel Müll in unserer Natur herumliegt und welche Auswirkungen das unbedachte Wegwerfen hat. Für die Zukunft hoffen wir, dass jeder etwas achtsamer wird und einen Teil gegen die Umweltverschmutzung leistet. „Ich kann nur hoffen, dass sich in naher Zukunft etwas bessert und die Leute etwas nachsichtiger mit der Umwelt und Natur sind.“ (Dennis Deuerlein)

Verfasserin: Jarmila Rentel

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Praxis: Upcycling- aus Altem Neues machen

Mit der richtigen Aufbereitung kann aus Abfallprodukten ganz einfach etwas Neuwertiges und optisch Ansprechendes hergestellt werden. Denn alte Dosen, Gläser, Milchtüten oder andere Plastik-Schachteln, welche normalerweise im gelben Sack landen, müssen nicht zwangsläufig den Weg des Recyclings gehen. Upcycling stellt eine tolle Alternative dar, Abfall wiederzuverwerten und ihn sogar noch aufzuwerten! Dabei kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und ansehnliche DIY-Produkte basteln.

Einige Beispiele, wie sich Plastikabfall upcyclen lässt, kann man den Bildern entnehmen. Die TN des Projekts Start-Up haben ihr handwerkliches Geschick und kreatives Denken unter Beweis gestellt, indem sie Teelichthalter, Stiftehalter und Blumenvasen kreierten.

Verfasserin: Sarah Schütz

Aktivitäten, Allgemein

Praxis: Bäcker*in

Was brauche ich genau um ein Brot zu backen? Wie wiege und messe ich ab? Warum ist das genaue Messen beim Backen wichtig? Wie teste ich die Frische von Eiern? Wieso muss ein Hefeteig geknetet werden und was heißt eigentlich, er muss „gehen“? Mit diesen Fragen haben wir uns im Projekt praktisch beim Backen eines Hefezopfs beschäftigt, um vielleicht dem einen oder anderen Lust auf das Handwerk des Bäckers/ der Bäcker*in zu machen.

Hier das leckere Rezept des Sabbatbrots „Challah“ für alle, die es mal selbst zuhause ausprobieren möchten. Das Rezept ergibt zwei Hefezöpfe.

Zutaten:

  • 500g Mehl (Type 550)
  • 1 1/2 TL Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 3 Eier (L)
  • 85g Honig
  • 80ml Olivenöl
  • 185ml Wasser
  • Samen zum Bestreuen (Sesam, Mohn, Kürbiskerne usw.)

1. Das Mehl mit der Trockenhefe und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Zwei der Eier und ein Eigelb (das Eiweiß in einem luftdichten Behälter in den Kühlschrank stellen – wird später noch benötigt), Honig, Olivenöl und Wasser zugeben und mit einem Spatel oder der Küchenmaschine verkneten, bis ein recht klebriger Teig entsteht.

2.Gut mit Klarsichtfolie einpacken und dann für 16-20 Stunden in den Kühlschrank stellen.

3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen. Den Teig aus der Schüssel nehmen und in 6 gleiche Stücke teilen. Jedes Teigstück zu einer Rolle von etwa 30cm (12 inch) formen und daraus dann zwei Zöpfe formen. Auf das Backblech legen und mit Klarsichtfolie abgedeckt noch einmal 2-3 Stunden gehen lassen, bis sie gut an Größe gewonnen haben. Den Ofen auf 175°C (350°F) vorheizen. Die Zöpfe mit dem zurückgehaltenen Eiweiß bestreichen und mit Samen bestreuen. Im Backofen für 20-25 Minuten backen – mit einem Zahnstocher testen, ob noch Teig kleben bleibt und erst herausnehmen, wenn der Zahnstocher sauber herauskommt. Auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Quelle: https://baketotheroots.de/sabbatbrot-aka-challah/#ixzz6z50U5kAP

Verfasserin: Valeska Hermann

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Praxis: Selbst machen statt Fertigprodukte

In den Supermärkten findet man heutzutage nahezu alle Speisen als Fertigprodukte zu kaufen. Von Spaghetti Bolognese, über Hummus bis hin zum Tiramisu- wenn man möchte, kann man aufs Kochen vollständig verzichten. Da es wesentlich zeitsparender und unkomplizierter ist, auf Fertigprodukte zurückzugreifen, werden Speisen immer seltener von Grund auf selbst hergestellt. Dabei hat das Selber-Machen einige Vorteile:

Es ist gesünder, da man auf Geschmacksverstärker und andere chemische Zusatzstoffe verzichten kann. Man weiß, was man isst! Denn man selbst hat sich ja mit jedem einzelnen Inhaltsstoff auseinandergesetzt und auf reine Zutaten zurückgegriffen. Viel zu häufig befinden sich in Fertigprodukten alle möglichen Zusatzstoffe, welche für den Körper ungesund sind.

Darüber hinaus erhält man beim selbst Kochen und Zubereiten einen ganz anderen, viel realistischeren Zugang zu Lebensmitteln. Man kann sich damit auseinandersetzen, wo die verschiedenen Lebensmittel herkommen und welchen Wert sie besitzen.

Und ganz nebenbei: Kochen kann zu einem entspannenden Hobby werden, wenn man sich darauf einlässt und nicht zu schnell die Geduld verliert. Etwas selbst zu erschaffen und zu kreieren macht glücklich 🙂

Im Projekt Start-Up haben wir das mal ausprobiert: Zusammen wurde ein gesundes Frühstück zubereitet, bei welchem vom Fruchtsaft, über Brotaufstriche (Hummus und Dattel-Frischkäse) bis hin zum Hefezopf alles komplett selbst gemacht wurde. Hierbei kamen Entsafter, Pürierer und eigene Muskelkraft zum Einsatz.

Verfasserin: Sarah Schütz

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Wie ich mich im Vorstellungsgespräch kleiden sollte…

 Wenn man es sehr ernst nehmen will:

  • Sakko
  • Anzughose
  • Slipper
  • Hemd (Schwarz, Weiß)
  • Krawatte

Wenn man sich z.B. bei einer Bank bewirbt, sollte man natürlich einen Anzug anhaben. Da hat heutzutage ja jeder einen an.

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Wenn man es eher sachte angehen will:

  • Hemd schwarz, grau oder weiß
  • Jeanshose schwarz, schlichtes blau
  • schwarze oder weiße Schuhe

Alternativ kann man sich auch nur ein Hemd in dunkler oder einer helleren Farbe anziehen, das ist einem aber selbst überlassen. Es würde auch ein Polohemd und eine Jeanshose passen, das kommt aber ganz auf den Arbeitgeber an.

Wenn man nicht ganz so schick sein möchte:

  • T-Shirt in schwarz, weiß oder andere dunkle Farben
  • Jeanshose in dunkel
  • Schuhe in einer hellen oder dunklen Farbe

Man kann es auch bei manchen Stellen lockerer angehen lassen (wie gesagt, es kommt auf den Arbeitgeber an). Ein stinknormales T-Shirt mit einer Jeanshose und dazu noch einer schönen Uhr oder anderen erdenklichen Dingen, die sich dazu perfekt eignen könnten.

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Wenn es einem komplett egal wird:

  • Hoodie in schwarz oder Pullover in schwarz
  • Jogginghose in egal welcher Farbe
  • Schuhe/Sneaker in sehr komischen Farben
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Wenn man wirklich keine Lust auf die Stelle hat:

  • Unterhemd in Weiß
  • Adidas-Hose in dunkel
  • Eine Adidas-Kappe
  • Adidas-Schuhe
  • eine Flasche Vodka sollte man auch in dem Fall immer dabei haben 😉 )

Wenn man wirklich (k)einen Eindruck  hinterlassen will:

  • Gucci-Shirt
  • Gucci-Hose
  • Gucci-Kappe
  • Gucci-Bauchtasche
  • Gucci-Schuhe
  • Gucci-Brille
  • Rolex oder Breitling

Allgemeiner Tipp:

Man kann auch einfach mal in einen Laden fahren, um sich vom dortigen Personal beraten zu lassen, was zu einem passen würde und welches Outfit (zu welchem Preis auch immer) zu einem Bewerbungsgespräch passen würde.  

Verfasser: Dennis Deuerlein