Projekte

Ausflug in die Fasanerie Groß-Gerau zum Wochenthema Ehrenamt

„Was bedeutet Ehrenamt?“ und „Wo sind Ehrenamtliche aktiv?“. Diese Fragen stellten sich die Start-Up Teilnehmende diese Woche. Zu Beginn der Themenwoche „Ehrenamt“ wurden die verschiedenen Bereiche, in denen freiwillige Arbeit geleistet wird, näher betrachtet. So fiel der Gruppe ein, dass viele Menschen im Sport, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder in der Seniorenhilfe aktiv sind. Wir beschäftigten uns mit Statistiken und Umfragen rund um freiwilliges Engagement. Im Anschluss suchte sich jeder Teilnehmende einen Bereich aus und bereitete eine Präsentation vor. So erhielt die Gruppe Einblicke in die Arbeit von Helfern des Deutschen Roten Kreuzes, eines Boxtrainers und welche ehrenamtlichen Funktionen es im Sport gibt. Die Teilnehmenden erzählten über ihre eigenen Erfahrungen als Jugendtrainer und als Helfer beim DRK.

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Zum Abschluss der Woche besuchte die Gruppe die Fasanerie in Groß-Gerau. Dort kümmern sich neben 2 Hauptberuflichen auch einige Freiwillige um die Tiere. Bei schönem Wetter konnten wir Esel, Ziegen, Graupapageie, Ponys und viele andere Tiere beobachten. Im Gespräch mit einer Tierpflegerin erfuhren wir, dass die Fasanerie von 4 Ehrenamtlichen unterstützt wird. Als eingetragener Verein ist der Tiergarten auf Spenden und viele Besucher angewiesen. Nach dem Besuch wurde deutlich, wie wichtig der Beitrag von Freiwilligen ist.

Shetlandponys in der Fasanerie Groß-Gerau

Verfasserin: Sarah Schmitt

Projekte

Stadtführung durch Gustavsburg

Im heutigen Blog-Artikel berichte ich über die Stadtführung, die wir durch meine Heimatstadt Gustavsburg gemacht haben. Diese sollten wir selbst vorbereiten und durchführen. Dort haben wir ziemlich viel gelernt, was wir noch nicht gewusst haben.

Als allererstes haben wir uns am Bahnhof in Gustavsburg getroffen, um von dort aus zur ersten Station, dem Burgpark, aufzubrechen. Dort standen wir vor der alten dort ansässigen Sternenfestung, die während des 30.-Jährigen Krieges vom schwedischen König Gustav Adolf errichtet und innerhalb von nur zwei Jahren Bauzeit fertiggestellt wurde. Der Name Sternenfestung kam deshalb zustande, weil die Festung die Form eines Sternes hatte.  

Burgpark in Gustavsburg

Die nächste Station war die Stadtmitte, wo man viele Geschäfte gesehen hat. Dann kamen wir am örtlichen Rewe vorbei, um von dort aus zur Eisdiele zu kommen. Dort hatten wir eine kurze Rast gemacht und sind irgendwann weiter, um zur Kostheimer Schleuse zu kommen, die 3 km vor der Main-Mündung liegt. Dadurch, dass fast 27.000 Schiffe pro Jahr die Schleuse passieren, gehört sie somit zur einer der meist befahrenen Wasserstraßen in Deutschland.  

Die Kostheimer Schleuse

Die nächste Station wäre eigentlich das MAN-Werk gewesen. Wir sind dort allerdings nicht hingegangen, weil es zu weit weg war. Daher ein paar Infos zum Werk: Das MAN-Werk in Gustavsburg wurde um 1859 erbaut und gehört somit zu einem der ältesten und zu einem der ersten Werke der MAN überhaupt. Sie waren damals für die Eisenbahn-Gesellschaft im Bereich Maschinenbau tätig.

Verfasser und Stadtführer: Dennis Deuerlein

Fotos: Sarah Schmitt

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Praxis: Im Alltag fitter werden mit Sportprogramm

Viele Ausbildungsberufe erfordern eine gewisse Grundfitness, die so manchem fehlt. Viele junge Erwachsene haben zwar früher als Kind möglicherweise ein sportliches Hobby ausgeübt, sind aber jetzt schon länger nicht mehr in einem Verein und machen auch sonst selten Sport.

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Allein acht Stunden am Stück zu stehen oder in Bewegung zu bleiben, fordert eine grundsätzliche körperliche Fitness und eine ganze Arbeitswoche kann sehr schwer fallen, wenn man davor länger nur zu Hause gesessen hat. Sei es nun als zukünftige Friseur*in, als Verkäufer*in, in der Gastronomie oder im Bereich Lager/Logistik: die meisten Ausbildungsberufe sind auch körperlich herausfordernd für die Berufsanfänger*innen. Mit körperlicher Aktivität verbessert man zu dem die eigene Laune, kommt morgens besser aus dem Bett und kann sich insgesamt zu mehr Action im Alltag motivieren.

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Aus diesem Grund bauen wir nun wöchentlich Fitness auf dem nahegelegenen Sportplatz ein. Dazu zählt eine kurze Sporteinheit Laufen/Walken kombiniert mit Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht an der Parkbank. Alles sportliche Übungen, die man ohne Hilfsmittel auch außerhalb des Projekts problemlos in den eigenen Alltag einbauen kann.

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Außerdem werden je nach Interessenlage der Teilnehmer*innen Freizeitaktivitäten wie zum Beispiel Yoga, Fußball, Ultimate Frisbee, Basketball, Federball/Badminton oder auch gesellige Freizeitspiele wie KUBB (Wikingerschach) ausprobiert. Zusätzlich werden verschiedene kostenlose Fitness-Apps vorgestellt und in der Praxis erprobt. Das soll Lust machen, sich vielleicht (wieder) in einem Verein anzumelden oder einfach auch mal mit Freund*innen aktiv zu werden.

Verfasserin: Valeska Hermann

Allgemein

Praxis: Nudeln selbst machen statt aus der Verpackung!

Nudeln sind bei nahezu jedem sehr beliebt, aber die wenigsten stellen ihre Nudeln selbst her. Klar- nicht immer hat man die Zeit und die Muße dafür! Aber wenn man etwas freie Zeit zur Verfügung hat, ist das Kneten und Drehen des Nudelteigs eine unterhaltsame Aktivität. Außerdem schmecken selbst gemacht Nudeln noch viel besser! Die Teilnehmenden des Projekts Start-Up haben das mal ausprobiert.

Alles, was man für den Nudelteig braucht, ist ein spezielles Pasta- und Spätzle-Mehl, Salz, Wasser und (wenn man Eiernudeln machen möchte) Eier. Den Teig zu kneten bis er glatt ist, stellt den wohl anstrengendsten Part der Nudelherstellung dar. Hierfür braucht es viel Muskelkraft und Ausdauer, da der Teig anfangs sehr trocken und bröselig ist. Ist das erstmal geschafft, kommt die Nudelmaschine zum Einsatz: Hier wird der Teig portionsweise in mehreren Touren zu immer dünneren „Teiglappen“ gedreht. Hat der Teig die gewünschte Dicke erreicht, wird er durch den entsprechenden Aufsatz der Nudelmaschine in Streifen (Bandnudeln) oder Fäden (Spaghetti) zerteilt. Die Nudeln werden aufgefangen, zu Nudelnestern gedreht und mit Mehl bestäubt, sodass sie nicht verkleben, bevor sie im Topf landen.

In drei bis fünf Minuten sind die Nudeln im kochenden Wasser dann auch schon fertig gegart. Die Teilnehmenden des Projekts Start-Up haben sich als Beilage für eine Zucchini- Champignon-Rahmsoße entschieden. Diese passt perfekt zu den frischen Nudeln!

Verfasserin: Sarah Schütz

Allgemein

Ausbildung zum Berufskraftfahrer- ein kurzer Input

Die Ausbildung als Berufskraftfahrer, vor allem als Fernfahrer, ist hart. Sehr hart. Das kann dadurch erklärt werden, dass man in diesem Berufszweig sein Privatleben aufs Spiel setzt. Konkret heißt das, dass man sehr wenig Zeit zuhause bei der Familie verbringt und häufig in der Fahrerkabine im eigenen LKW wohnt. Man fährt über Stunden sehr lange Strecken, weshalb man viel sitzt und wenig Bewegung hat. Auf der anderen Seite sieht man jedoch viel von der Welt und hat außerdem jede Menge Zeit für Hörbücher, Podcasts etc. Für Menschen, die gerne lange Strecken mit dem Auto fahren, ist der Beruf perfekt. Für jeden, der sich für diesen Berufszweig entscheidet: Du solltest dir im Vorhinein darüber Gedanken machen und die Vor- und Nachteile abwägen, bevor du dich dafür entscheidest.

Man benötigt für die Ausbildung mindestens einen Hauptschulabschluss. Kommen wir nun zu der Ausbildung des Berufskraftfahrers: Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer/-in dauert in der Regel drei Jahre. Sie findet, wie bei jeder dualen Ausbildung, logischerweise in der Berufsschule und auch im Ausbildungsbetrieb/in Form einer praktischen Ausübung statt.

Kommen wir abschließend zum besonders interessanten Teil: Das Gehalt. Im ersten Lehrjahr verdient man lediglich an die 550€. Im zweiten Lehrjahr hingegen schon um die 649€. Und im letzten: 743€. Das durchschnittliche Gehalt der Berufskraftfahrer liegt bei 1.800- 2.000 € Brutto.

Photo by 500photos.com on Pexels.com

Verfasser: Dennis Deuerlein

Quelle:          https://www.ausbildung.de/berufe/berufskraftfahrer/

Allgemein

Finanz App online

Im Google Playstore ist ab sofort unsere selbst entwickelte Quiz-App rund um das Thema Finanzen online!! Die Nutzer*innen können sich spielerisch in grundlegenden Kategorien, vom eigenen Konto bis hin zum Kredit, Wissen aneignen oder bereits bestehende Kenntnisse vertiefen. Dabei fällt die Auseinandersetzung mit dem „nervigen“ Thema Finanzen nicht mehr ganz so schwer.

Um unsere App veröffentlichen zu können, waren verschiedene Arbeitsschritte erforderlich. Nicht nur die Fragen und Antworten wurden von den Teilnehmenden des Projekts Start-Up entwickelt. Auch sämtliche Entscheidungen über Funktionen und Aussehen der App sowie das Entwerfen eines „App-Icons“ mussten umgesetzt werden.

Bereits beim Entwickeln der Fragen und Antworten merkten die Teilnehmer*innen, dass das gar nicht so einfach ist: Kniffelige Fragen verständlich zu formulieren und hierbei passende Antwortmöglichkeiten zu finden, welche nicht zu schwer aber auch nicht zu einfach sind – das stellt eine echte Herausforderung dar! Auch beim Design des App-Icons war Kreativität gefragt, schließlich ist das Icon das Aushängeschild der App.

Um die Quiz-Fragen anschaulicher und optisch ansprechend zu gestalten, erstellten die Teilnehmenden des Projekts darüber hinaus passende Bilder zu den jeweiligen Kategorien. Zu diesem Zweck wurden mit handwerklichem Geschick kleine Knetfiguren geformt und passende Materialien gesucht, welche entsprechend in Szene gesetzt werden konnten. Diese wurden anschließend mit der durch das SCHUFA- Preisgeld (WirtschaftsWerkstatt) erworbenen Kamera abfotografiert.

Das Programmieren der App wurde schließlich in Zusammenarbeit mit Studierenden des Fachbereichs Informatik der Hochschule Darmstadt umgesetzt. Das Resultat kann sich sehen lassen!

Verfasser: Projekt Start-Up

Allgemein

„Mini Clean Up“

Die Themenwoche „Natur“ nutzen wir, um ein „mini Clean Up“ in der nahen Umgebung des Bildungswerkes Groß-Gerau zu machen. Innerhalb kürzester Zeit haben wir eine volle Tüte mit Müll, den wir überall auf unserem Weg finden konnten. Ein Teilnehmer kann seinen Ärger darüber nicht zurückhalten: „Ich finde es schade, dass so viele Leute Ihren teils echt nicht umweltfreundlichen Müll in den Parks einfach liegen lassen, obwohl zwei Meter daneben ein Mülleimer ist.“ (Dennis Deuerlein)

Um den Fokus auch auf die Schönheit der Natur zu richten, werden gleichzeitig Naturmaterialien wie Äste, Blätter oder Steine, die bereits am Boden liegen, gesammelt. Im Anschluss wird das Gesammelte zu Bildern auf den Boden gelegt. Die Kunstwerke zeigen deutlich, was wir von Müll in der Umwelt halten 😦 und, dass wir die Natur schätzen 🙂 .

Den Teilnehmer*innen ist durch die Aktion bewusst geworden, wie viel Müll in unserer Natur herumliegt und welche Auswirkungen das unbedachte Wegwerfen hat. Für die Zukunft hoffen wir, dass jeder etwas achtsamer wird und einen Teil gegen die Umweltverschmutzung leistet. „Ich kann nur hoffen, dass sich in naher Zukunft etwas bessert und die Leute etwas nachsichtiger mit der Umwelt und Natur sind.“ (Dennis Deuerlein)

Verfasserin: Jarmila Rentel

Finanzen

Grundwissen Finanzen: Was kostet die Welt?

Als Auszubildender startest du in die spannende neue Welt als Erwachsener. Das erste eigene Gehalt und auf der anderen Seite die erste Wohnung allein und vielleicht auch das erste eigene Auto.

Es gilt zu überlegen, welche Kosten im Falle eines eigenen Haushalts auf einen zukommen. Was sind die so genannten festen Kosten wie Miete, Strom Wasser und was sind veränderliche Kosten wie Handyvertrag oder Ausgaben für Lebensmittel? Was sind die Top 5 der Ausgaben?

Ein Budgetplan ist sehr hilfreich, um die Kontrolle über die eigenen Einnahmen und Ausgaben zu behalten. Wo kann ich vielleicht noch etwas einsparen oder lebe ich über meine Verhältnisse? Kann ich mir die Raten für das neue Handy wirklich leisten? Eine solche Planung lässt sich auch schon vorab mit dem Taschengeld üben. Die Verbraucherzentrale bietet zum Beispiel Vorlagen oder du kannst auch einfach eine kostenlose App verwenden, wie den Finanzrechner der Sparkasse. Web-Budgetplaner V. 2.7.2 (beratungsdienst-guh.de)

Dabei solltest du aber zunächst klären, was du als Auszubildender in deinem Wunschberuf überhaupt verdienen wirst. Hier gibt es große Unterschiede. Außerdem steigt es langsam von Lehrjahr zu Lehrjahr. Auf der folgende Seite findest du durchschnittliche Gehälter in verschiedenen Ausbildungsberufen:

Ausbildungsberufe & Ausbildungsvergütung 2021 | Gehaltsvergleich.com

Wenn du die Planung dann im Griff hast, steht der Erfüllung deiner Träume als erwachsener Mensch nichts mehr im Wege.

Verfasserin: Valeska Hermann

Allgemein

Praxis: Upcycling- aus Altem Neues machen

Mit der richtigen Aufbereitung kann aus Abfallprodukten ganz einfach etwas Neuwertiges und optisch Ansprechendes hergestellt werden. Denn alte Dosen, Gläser, Milchtüten oder andere Plastik-Schachteln, welche normalerweise im gelben Sack landen, müssen nicht zwangsläufig den Weg des Recyclings gehen. Upcycling stellt eine tolle Alternative dar, Abfall wiederzuverwerten und ihn sogar noch aufzuwerten! Dabei kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und ansehnliche DIY-Produkte basteln.

Einige Beispiele, wie sich Plastikabfall upcyclen lässt, kann man den Bildern entnehmen. Die TN des Projekts Start-Up haben ihr handwerkliches Geschick und kreatives Denken unter Beweis gestellt, indem sie Teelichthalter, Stiftehalter und Blumenvasen kreierten.

Verfasserin: Sarah Schütz